Statut der Arbeitsgemeinschaft der Fachvertreterinnen und Fachvertreter Kirchenrecht (AGKR)

 
 

§ 1 Name und Aufgaben

 

(1) Die "Arbeitsgemeinschaft der Fachvertreterinnen und Fachvertreter Kirchenrecht" (AGKR), die von den Fachvertretern am 10./11. Oktober 1975 in München als eine Form ihrer Zusammenarbeit und gegenseitigen Absprache ins Leben gerufen wurde, hat insbesondere die Aufgaben

(2)

a) Fragen der Vertretung des Faches katholisches Kirchenrecht in den wissenschaftlichen Studiengängen zu behandeln;

b) Verfahrensfragen zu besprechen, die in den Gremien der Hochschulinstitutionen behandelt werden;

c) die Vertretung in der Arbeitsgemeinschaft der Sprecherinnen und Sprecher der theologischen Disziplinen zu regeln;

d) die Fachgutachterin bzw. den Fachgutachter für die deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zu wählen.

 

§ 2 Arbeitsweise

 

(1) Die AGKR führt idR einmal jährlich eine Arbeitstagung zur gegenseitigen Information, Absprache und zum Erfahrungsaustausch durch.

(2) Sie kann zur Behandlung spezifischer Fragen je nach Bedarf Arbeitsaufträge vergeben oder Arbeitsgruppen einsetzen.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

(1) Der Arbeitsgemeinschaft gehören alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, die das Fach Kirchenrecht in Forschung und Lehre an Katholisch-Theologischen Fakultäten und anderen wissenschaftlich katholisch–theologischen Hochschuleinrichtungen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz selbständig vertreten und ihren Beitritt erklären. Die Mitgliedschaft endet ohne weiteres mit der Emeritierung bzw. mit dem Verlust des Lehrstuhls oder der kirchlichen Lehrerlaubnis sowie mit der Austrittserklärung.

 

§ 4 Arbeitstagung

 

(1) Die Arbeitstagung wird von der Sprecherin bzw. dem Sprecher der AGKR wenigstens einen Monat vor der Zusammenkunft schriftlich und unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Sie berät die vorgelegten Fragen und trifft gegebenenfalls gemeinsame Absprachen.

(2) Der Arbeitstagung sind vorbehalten:

a) die Wahl der Sprecherin bzw. des Sprechers der AGKR;

b) die Wahl der stellvertretenden Sprecherinnen bzw. Sprecher der AGKR;

c) der Beschluss eines Statuts der AGKR;

d) die Entscheidung über außerordentliche Aktivitäten oder Unternehmungen, welche die in § 1 genannte ordentliche Aufgabenstellung überschreiten;

e) der Beschluss über die Beendigung der Zusammenarbeit in der AGKR.

 

§ 5 Sprecherinnen bzw. Sprecher der AGKR

 

(1) Die Sprecherin bzw. der Sprecher der AGKR und die beiden stellvertretenden Sprecherinnen bzw. Sprecher werden geheim in getrennten Wahlgängen jeweils für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder erhält. Von den (stellvertretenden) Sprecherinnen bzw. Sprechern soll eine bzw. einer aus dem Kreis der Fachvertreterinnen und Fachvertreter an Hochschulen in nichtstaatlicher Trägerschaft bestellt werden.

(2) Die Sprecherin bzw. der Sprecher der AGKR ist für die Durchführung der Arbeitstagungen verantwortlich, leitet diese und hält die Ergebnisse der Beratungen sowie gemeinsame Absprachen in einem Ergebnisprotokoll fest.

(3) Die Sprecherin bzw. der Sprecher der AGKR vertritt die AGKR in der Arbeitsgemeinschaft der Sprecherinnen und Sprecher der theologischen Disziplinen im Rahmen der gemeinsam getroffenen Absprachen sowie beim sogenannten "Mainzer Gespräch" zwischen den Bischöfen und den Sprecherinnen und Sprechern der Arbeitsgemeinschaft der theologischen Disziplinen.

 

§ 6 Inkrafttreten

 

(1) Das Statut ist mit Beschluss der AGKR im Rahmen ihrer Arbeitstagung in Würzburg am 11.05.2001 in Kraft getreten.